Wege aus der Einsamkeit, Teil 7

Ich möchte so frei sein, dass ich weiß, dass das, was ich tue, richtig ist.

The Commodores

So, Du hast die Entscheidung getroffen, den Weg aus der Einsamkeit zu wählen, und Du bist bereit, es zu tun.

Du bist achtsamer und trainierst Deinen Anerkennungsmuskel – für Situationen, Mitmenschen und für Dich selber. Was hat sich alleine dadurch bereits in Deinem Leben verändert?

Du bist bereit, Deine etwaigen Trauerprozesse offen und ehrlich zu hinterfragen und Schuldgefühle loszulassen.

Du bist offen dafür, Dir und anderen zu vergeben.

Du bist auch bereit, Glaubenssätze zu erkennen und aufzulösen und hast auch bereits damit angefangen.

Wow, bist Du weit gekommen! Ich bin total stolz auf Dich!

Und selbst, wenn Du noch nicht für alle Schritte offen sein solltest, erkenne Dich dafür an, dass Du offen bist.

Das ist ein Prozess. Wie lange er dauert ist individuell ganz verschieden. Wenn Du Deinen Prozess mit dem einer anderen Person vergleichen willst, könntest Du genausogut versuchen, herauszufinden, wie lange ein Faden ist.

Und ja, Du wirst mittlerweile gemerkt haben, dass der Weg aus der Einsamkeit heraus in Dir selber beginnt. Dort liegt der Dreh- und Angelpunkt: in Deinen Gedanken und in Deinen Gefühlen.

Denn der Weg aus der Einsamkeit heraus ist der Weg hin zu Dir selber. Du findest Dich nicht im Außen, sondern in Dir.

Dazu gehört, dass Du Dich selber kennenlernst: Deine Vorlieben, Deine Wünsche.
Dazu gehört auch, dass Du erkennst, was Du möchtest, was Dir gefällt und nicht gefällt – und das auch kommunizierst und lebst.

„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“

Das sagte ein Mensch vor 2.000 Jahren. Ja, vor 2.000 Jahren war er ein Mensch. Mit Wünschen und Hoffnungen, mit Abneigungen und Vorlieben. Ein Mensch, der sich nicht davor scheute, den Pharisäern und Schriftgelehrten die Stirn zu bieten. Ein Mensch, der auch schon mal Tische umschmiss.

Das war sein Weg, er lebte und kommunizierte seine Wahrheit und lebte sein Leben.

Das ist genau das, wozu auch Du hier auf Erden bist:

Deinen Weg gehen, Deine Wahrheit finden und diese ausleben.

Nicht mehr, nicht weniger.

Dazu gehört, achtsam zu sein, und herauszufinden, was zu Dir gehört und was Du nur angenommen hast.

Es gilt, herauszufinden, was Du willst.

Dadurch wird ganz automatisch aussortiert, was sich für Dich nicht mehr richtig anfühlt. Egal, ob Gedanken, Menschen oder Situationen. Ja, so kann es erstmal zu einer „Erstverschlimmerung“ kommen. Es ist gut möglich, dass noch weniger Menschen um Dich herum sind. Aber die Menschen, die dann aus Deinem Leben gehen, gehören nicht mehr zu Dir.

Den eigenen Weg zu gehen bedeutet Veränderung. Wenn Du Veränderung gegenüber verschlossen bist, brauchst Du gar nicht erst loszulaufen.

Der erste Schritt sind immer die Gedanken. Dort beginnen die Veränderungen. Dadurch, dass Du Deine Gedanken veränderst, kommst Du zu einem anderen Blickwinkel. So bist Du in der Lage, in Richtungen zu gehen, die für Dich vorher gar nicht zur Auswahl standen.

Gehe Deinen Weg. Gehe durch Deine Prozesse. Stelle Dich Dir, Deinen Wünschen und den Veränderungen. Stehe zu Dir. Stehe für Dich ein.

Dann wirst Du sehen: Du bist nicht alleine.

Mögest Du Deine Wahrheit erkennen, leben und lieben, das wünsche ich Dir.

Wenn Du dabei Unterstützung wünschst, so helfe ich Dir gerne in Aufstellungen, Einzelsitzungen, in der Jahresgruppe oder auch auf intensiven Reisen zu Dir selbst. Mehr zu meinem Angebot findest Du hier.

Wege aus der Einsamkeit

Teil 1

Teil 2

Teil 3

Teil 4

Teil 5

Teil 6

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.