Traumata und was unsere Ahnen damit zu tun haben

Die Respektlosigkeit zu den Ahnen ist das erste Merkmal der Unsittlichkeit.

Alexander Sergejewitsch Puschkin

Die dunkle Zeit ist angebrochen. In früheren Zeiten war dies die Zeit der Innenkehr. Die Zeit für Ruhe und Zeit für die Familie. Kein Wunder also, dass unsere Ahnen uns gerade in dieser Zeit so nahe sind.

Zu unseren Vorfahren zählen nicht nur die, an die wir uns erinnern können. Jedes einzelne verstorbene Mitglied unserer Ahnenreihe gehört dazu. Bis zum Anfang der Zeitrechnung und darüber hinaus.

Das ist eine geballte Kraft, die uns den Rücken stärken kann.

Gleichzeitig sind es aber auch unzählige unaufgelöste Traumata, die solange im Familiensystem verhaftet bleiben, bis sie aufgelöst werden. Und so lange werden sie immer wieder an die jüngste Generation weitergegeben.

Bildlich kannst Du Dir das so vorstellen:

Ein traumatisches Ereignis löst Schockwellen im System desjenigen aus, der es erlebt. Diese Wellen fangen im Innern an. Wie Wellen so sind, so „wandern“ sie nach außen. Je näher man diesem Menschen ist bzw. war, desto stärker sind diese Wellen zu spüren.

Diese Traumawellen hören aber nicht mit dem Tod der Person auf, die es erlebt hat. Ihre Seele nimmt es zwar mit, es bleibt aber auch solange als eine Art Kopie im Familiensystem „hängen“, bis es aufgelöst wird.

Es wird immer von der Person, bzw. den Personen aufgenommen, in deren eigenem Seelenfeld ein ähnliches Trauma noch aktiv ist.

Dieses Trauma ist in ihrem System meist aus einem vorherigen Leben heraus noch aktiv. Das heißt, dass die Seele zu anderen Lebzeiten ein ähnliches Trauma erlebte und dieses zu Lebzeiten nicht verarbeitete. So blieb die Schwingung dieses Traumas in ihrem Feld zurück. Auch hier greift das Gesetz der Anziehung: Die eigene Traumaschwingung zieht die zurückgebliebene Traumaschwingung an und potenziert sie in der Zeit, in der die Seele in dieser Familie inkarniert ist.

Ein Beispiel zur Veranschaulichung:

Der Onkel einer Klientin hatte vor Jahren Selbstmord begangen. Er fühlte sich schuldig. Bei einer Kletterpartie mit einem Freund in den Bergen stürzte dieser Freund ab. Ihr Onkel hatte versucht, ihn zu retten und hielt ihn fest, solange er konnte. Aber irgendwann rutschte die Hand aus seinen Fingern und der Freund stürzte in den Tod. Der Onkel fühlte sich schuldig und konnte sich selber nie verzeihen.

Da er dieses Trauma zu Lebzeiten nicht aufgelöst hatte, blieb es im Familiensystem hängen und übertrug sich in diesem Fall – unterschiedlich ausgeprägt – direkt auf zwei andere Familienmitglieder, und zwar auf die beiden Kinder der Klientin. Es äußerte sich bei ihnen in einer Art Lethargie und Antriebslosigkeit. Vor allem dem Jungen war alles mehr oder weniger egal, er agierte mechanisch.

Die Ursprungssituation konnte aufgelöst werden, indem der verstorbene Onkel die Gelegenheit bekam, mit seinem Freund zu sprechen und einen anderen Blickwinkel auf die Ereignisse erhielt. Er merkte, dass der Freund ihm keine Vorwürfe machte. Er war in der Lage, sich selber zu vergeben, bzw. zu erkennen, dass es nichts zu vergeben gab. Ihre Kinder, vor allem ihr Sohn, hatten seitdem mehr Lebensfreude und Schwung.

Gerade jetzt sind unsere Ahnen sehr aktiv, um uns auf diese Traumata hinzuweisen.

Die Energien der Zeit sind äußerst hilfreich und unterstützend. Nicht nur, weil es Ahnenzeit ist, sondern weil es grundsätzlich darum geht, alte Traumata und Glaubenssätze zu erlösen. So helfen sie dabei, dass jeder einzelne Mensch immer mehr Frieden in seinem Leben erfahren kann. Denn so geht Weltfrieden: aus jedem einzelnen Menschen heraus.

Alles, was dazu führt, dass unsere ureigene Ausstrahlung unentspannt ist, wird derzeit aufgezeigt. Und zwar nicht, weil „das Leben ungerecht ist“ und „immer alles schief läuft“, sondern um uns auf diese Glaubenssätze und Traumata hinzuweisen. Nur wenn wir uns ihrer bewusst sind, können wir sie auflösen.

Unsere Ahnen sind in letzter Zeit wirklich sehr kreativ, um ihre Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Hier nur zwei Beispiele, um zu zeigen, was sie alles anstellen können, um sicher zu stellen, dass wir sie nicht länger ignorieren:

Einer meldete sich mit Morsecode.

Meine Klientin befand sich gerade in der Phase zwischen Einschlafen und Aufwachen (in der wir am empfänglichsten sind), als sie etwas hörte, was sich anhörte wie Morsecode. Sie war sich nicht sicher, ob sie es geträumt hatte oder nicht. Sie erwähnte es einer Kollegin gegenüber, die sie an mich verwies. Während unseres Telefonats machte sich ihr verstorbener Onkel bemerkbar, der vor Jahrzehnten von einer Straßenbahn überfahren wurde, was ihr Vater mitansah. Also gleich zwei traumatische Erlebnisse.

Unsere Ahnen melden sich nicht nur in unserer Aufwachphase bzw. in unseren Träumen, sondern können auch andere Mittel einsetzen. So kann es auch vorkommen, dass Gegenstände, die schon vor einem Umzug auf einmal nicht mehr da waren, wo sie hingehörten, nach Monaten in der neuen Wohnung plötzlich einfach auf einer Kommode auftauchten, als hätten sie da schon ewig gelegen.

Wenn Du in letzter Zeit häufig Dinge erlebst, auf die Du Dir keinen Reim machen kannst, kannst Du mich gerne kontaktieren. In einem zwanzigminütigen kostenlosen Gespräch schauen wir einfach, ob und was sich zeigt.

Mehr Informationen zum Thema Energien und ihre Auswirkung auf Körper, Geist und Seele findest Du in der Artikelserie „Seelenfrieden“.

Was Glaubenssätze sind und wie Du sie auflösen kannst, kannst Du in der Artikelserie „Wege aus der Einsamkeit“ nachlesen.

Mehr über Ahnen und wie Du Deinen Kontakt zu ihnen stärken kannst und warum es gut für Dich ist, kannst Du in diesem Artikel nachlesen.

Mögest Du offen dafür sein, die Traumaschwingungen in Deinem System aufzulösen, das wünsche ich Dir.

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