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Veränderung macht stark

Das ist der Sei-es-Dir-Wert-Impuls für heute.

Was ich damit meine, möchte ich Dir mithilfe einer Geschichte näherbringen.

Ich war jahrelang Übersetzerin und leitete eine Übersetzungsagentur. Damals kamen Menschen mit ähnlichen Interessen virtuell über Mailing-Listen zusammen und besprachen verschiedene Dinge. Auch für Übersetzer gab es diese Listen. Allerdings nur eine deutschsprachige.

Dieser deutschsprachigen Gemeinschaft stand ein Mann vor, der sehr genau wusste, was er wollte und es auch klar kommunizierte. Dadurch war der Informationsgehalt, den man durch diese Liste erhielt, sehr groß.

Was für mich persönlich zu kurz kam, war der menschliche Aspekt. Sowohl im allgemeinen Umgangston, als auch im täglichen Austausch. Schon nach recht kurzer Zeit merkte ich, dass ich nicht Teil dieser Gemeinschaft sein wollte. Ich wusste auch, was ich stattdessen wollte: Teil einer Gruppe von Übersetzern zu sein, die sich gegenseitig in einem freundlichen Miteinander unterstützten.

Ich hatte jetzt die Wahl, mich darüber zu ärgern, dass es nur eine Gruppe gab, und dass diese Gruppe für mich nicht die richtige war. Oder ich konnte versuchen herauszufinden, wie man eine Mailing-Liste ins Leben ruft und meine eigene Liste gründen.

Mit Hilfe des Internets war sowohl die Informationsbeschaffung als auch die Umsetzung überraschend einfach und so erblickte dann die „Mailing-Liste für Übersetzer für ein freundliches Mit-einander“ vor mittlerweile fast 20 Jahren das Licht der Welt.

Daraus entstand mit der Zeit eine Gemeinschaft von ca. 2.000 Übersetzern, die von Anfang an all das war, was ich suchte: ein Miteinander von Menschen, die sich gegenseitig unterstützten. Und es immer noch tun.

Und das ist, was ich mit „Verändere durch Akzeptanz“ meine.

Akzeptiere, was auch immer sich gerade zeigt. Auch bzw. gerade dann, wenn es Dir nicht passt. Du änderst es nicht dadurch, dass Du Dich dagegen stellst. Das ist nur schlecht für den Blutdruck, das allgemeine körperliche und seelische Wohlbefinden und Deinen inneren Frieden.

Stelle Dir folgende Fragen:

Was will ich stattdessen?
Was kann ich tun, um das zu erreichen?

Wenn Du weißt, was Du tun kannst, tue es!

Wenn Du weißt, was Du tun kannst, dazu aber Hilfe brauchst, und sei es „nur“ in Form von einem stärkenden Gespräch: Hol Dir diese Hilfe.

Wenn Du nicht weißt, was Du tun kannst: Hol Dir Hilfe.

Mögest Du offen für Veränderung sein, das wünsche ich Dir.

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