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Podcast: Energetische Knoten lösen

Du kommst in einer Situation nicht weiter, läufst immer wieder vor Wände? Das ist das ein gutes Indiz dafür, dass in einem Deiner Energiesysteme ein Knoten sitzt. Wie Du ihn auf ganz einfache Art und Weise lösen kannst, erfährst du in der neuen Episode meines Podcasts.

Du findest ihn auf z. B. auf Spotify, Apple Podcast, Anchor und Google Podcast.

Hallöchen, ich grüße Dich!

In Episode drei meines Podcasts ging es um die verschiedenen Energiesysteme, in denen noch aktive Energien von Erinnerungen, Bewertungen, Urteilen, Gefühlen, Glaubenssätzen, Erwartungen etc. gespeichert sind: Du hast erfahren, dass es zum einen das „Alltags-Energiesystem“ gibt, das alle aktuellen Energien seit Deiner Empfängnis beinhaltet.

Zum anderen sind da noch Dein Familiensystem, das die Energien Deiner gesamten Vorfahren mit umfasst, sowie Dein Inkarnationssystem mit den noch aktiven Energien aus Deinen vorherigen Leben.

In Episode vier ging es dann um das Thema „Klopfen“ oder auch EFT (Emotional Freedom Technique) genannt. Das ist eine der Techniken, die dabei helfen, aus ausweglos erscheinenden Situationen wieder herauszukommen. Denn hinter diesen Situationen liegen oft ins Stocken geratene Energien und Gefühle, die dafür sorgen, dass auch im Außen etwas ins Stocken gerät.

Du hast nicht nur die Technik des Klopfens gelernt, sondern hast auch direkt eine Klopf-Sequenz zum Thema „Selbstwert“ an die Hand erhalten.

Heute nun verbinden wir die Themen beider Folgen.

Denn wir können mit EFT nicht nur die Energien aus dem Alltags-Energiesystem lösen und wieder ins Fließen bringen, sondern auch die Energien in den anderen zwei Systemen.

Oft ist es so, dass sich energetische Knoten in allen Systemen lösen, wenn man sie in einem der Systeme löst. Manchmal aber ist es so, dass wir explizit die Energie entweder im Ahnen- oder im Inkarnationssystem lösen müssen, damit es auch bei uns im Alltag wieder läuft.

Wenn wir dies nicht tun, kann es dazu führen, dass wir alles im Hier und Jetzt versuchen, um eine bestimmte Situation zu lösen, aber rein gar nichts funktioniert. Wir laufen scheinbar mit dem Kopf immer wieder gegen dieselbe Wand und werden immer verzweifelter.

Hier lohnt es sich, herauszufinden, in welchem System der Knoten sitzt.

Ein weiteres Hilfsmittel dabei ist das sogenannte Körperpendel.

Für mich ist der Körper das „Sprachrohr“ meine Seele. Das kann sich in Krankheitssymptomen zeigen, aber auch sehr viel leichter und spielerischer, nämlich mit dem Körperpendel.

Das Körperpendel funktioniert ganz einfach und Du kannst es überall einsetzen:

Stelle Dir eine Frage, die mit Ja oder Nein zu beantworten ist. Deine Seele kennt die Antwort.

Bewegt sich Dein Körper nach vorne, ist die Antwort Ja.

Bewegt er sich nach hinten, so ist die Antwort Nein.

Bewegt er sich gar nicht, so heißt das entweder, dass die Frage nicht richtig bzw. nicht konkret genug gestellt wurde, oder dass sie momentan in Deiner aktuellen Situation irrelavant ist.

Je öfter Du diese Technik übst, desto natürlicher wird die Kommunikation zwischen Dir und Deiner Seele. Manchmal bewegt sich Dein Körper dann auch, wenn Du ihm gar keine Frage gestellt hast. Meiner persönlichen Erfahrung nach bedeutet das dann regelmäßig, dass ich besser nochmal das, was ich zuletzt sagte, auf seine Richtigkeit hin überprüfe.

Wenn mich zum Beispiel jemand um einen Gefallen bittet, und ich sage aus Reflex: „Ja klar, kann ich machen!“, dann kann es sein, dass mein Körper, sich noch während ich spreche, nach hinten bewegt.

Ich halte dann sofort inne und gehe entweder meinen Kalender durch, um zu sehen, ob ich auch Zeit habe, oder ich fühle nach, ob ich das wirklich machen möchte, wozu ich Ja gesagt habe.

Bislang waren die Einwände meines Körpers immer berechtigt. 🙂

Manchmal ist die Bewegung eine ganz leichte, manchmal reißt es Dich fast aus den Socken. Die „Betonung“ kann ein zusätzlicher Hinweis sein.

Und so kann Dir das Körperpendel beim Klopfen helfen:

Mache Dir zuerst bewusst, wie sich Dein Thema zeigt. Es ist dabei ganz okay, wenn Du es nicht greifen kannst. Fange einfach an der Augenbraue an zu klopfen. Klopfe Dich abwechselnd durch alle Klopfpunkte und erzähle, was Du fühlst, was Du wahrnimmst.

Hier nochmal die Punkte:

Links an der Augenbraue bei der Nasenwurzel
rechts neben dem Auge an der Schläfe
unter dem Auge
unter der Nase
unter dem Mund
unter dem Schlüsselbein
unter dem Arm (auf der BH-Linie)
auf dem Kopf

Und wieder von vorne: Augenbraue, neben dem Auge etc.

Achte dabei auch auf Deine Gedanken, denn so nimmst du auch wahr. Wo führen sie Dich hin?

Ein Beispiel könnte sein, dass Du Folgendes sagst, während Du durch die Punkte klopfst:

Boah, ich fühle mich gerade so unruhig, das ist schon nicht mehr schön. Unruhig und schlecht gelaunt, und ich weiß nicht, warum. Ich wüsste es aber gerne. Gestern ging es noch. Heute bin ich schon schlecht gelaunt wachgeworden. Was liegt darunter? Einsamkeit? (Dein Körper geht ganz leicht nach hinten.) Nein, nicht ganz. Auf mich gestellt? Ja, das schon eher. Und hilflos. (Körper bewegt sich stark nach vorne). Ah, ja, das ist es! Ich fühle mich total hilflos. Aber warum eigentlich? Im Grunde weiß ich doch, dass ich nicht hilflos bin. Das Gefühl ist aber trotzdem da. Kommt es aus dem Ahnensystem? (Körper geht nach vorne). Ah, okay. Soll ich den Knoten dort jetzt lösen? (Körper geht wieder nach vorne).

An dieser Stelle unterbrichst Du das Klopfen. Jetzt ist es Zeit, einen Plausch mit Deinen Ahnen zu halten. 🙂

Stelle Dir vor, dass Du diejenigen Deiner Ahnen zum Gespräch bittest, die sich zu Lebzeiten auch hilflos fühlten, und für die diese Hilflosigkeit ein Problem war. Dabei ist es ganz egal, ob du sie alle wahrnimmst, einen Vertreter, oder niemanden.

Wenn Du sie nicht wahrnimmst, kannst Du Deinen Körper fragen, ob Deine Ahnen, bzw. einer ihrer Vertreter anwesend sind. Und dann sprichst Du einfach mit ihnen. Entweder im Geiste oder auch laut. Die Worte an sich sind egal, die Intention ist wichtig.

Das Ding ist:
In unserem Beispiel trägst Du für alle die Energie bzw. die Verantwortung für das Gefühl der Hilflosigkeit. Das ist zuviel. Das schaffst Du alleine nicht. Die einzige Art und Weise, wie das Gefühl der Hilflosigkeit aufgelöst werden kann, ist indem alle wieder die Verantwortung für ihre eigene Hilflosigkeit übernehmen. Somit wird Dir diese Last wieder abgenommen. Dann erst bist Du wieder handlungsfähig.

Kommuniziere genau das in einer respektvollen Art und Weise mit Deinen Ahnen.

„Nimm Deinen Scheiß wieder zurück“ wäre nicht respektvoll. Versuche es doch mal mit so was wie:

„Hey, schön, dass ihr da seid, danke. Hört mal: Dieses Gefühl der Hilflosigkeit ist gerade ganz schön übermächtig in mir. Es lastet so stark auf mir, dass ich zu nichts mehr in der Lage bin. Ich habe da aber eine Idee: Was haltet ihr davon, wenn jeder von Euch ihren, bzw. seinen Teil dieses Gefühls erstmal wieder zu sich nimmt? Dann kann ich mein eigenes Thema für mich auflösen. Und so zeige ich Euch dann, was ihr tun könnt, so dass ihr es auch schafft.“

Das wäre eine respektvolle Art der Kommunikation.

Das Ziel dahinter ist es, dass ihr Euch alle energetisch miteinander verbindet und Euch gegenseitig helft. Frei nach dem alten Motto: “Einer für alle, alle für einen!“.

Unterbreite ihnen einfach das Angebot und schau, wie sie reagieren. Es kann sein, dass sich die Geschichte einer Deiner Ahnen genauer angeschaut werden möchte. Wenn ja: Sieh doch mal, ob Du es alleine ansehen und in Frieden bringen kannst, oder ob Du Hilfe brauchst. Fühle in Dich hinein oder befrage das Körperpendel.

Und das war es schon.

Auf dieselbe Art und Weise gehst Du vor, wenn sich der Knoten im Inkarnationssystem befindet. Dann bittest Du einfach all diejenigen Deiner Inkarnationen zum Plausch, die denselben Knoten haben.

So, damit sind wir am Ende dieser Folge. Ich danke Dir fürs Zuhören!

Mein Name ist Iris Ludolf. Ich bin Lebensberaterin, Energetikerin und integraler Aufstellungscoach. Wenn Du Hilfe in Deiner ureigenen Situation benötigst, buche einfach über meine Webseite www.saphiris.net ein kostenloses Kennenlerngespräch.

Sei Du selbst und gehe immer Deinen ureigenen Weg. Sei es Dir wert! Bis zum nächsten Mal!

Ciao!

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