Blog

Jakobsweg

Seit einigen Jahren schon schwirrt mir der Jakobsweg im Kopf herum. Keine genauen Pläne, sondern eher immer nur das Wort „Jakobsweg“. Eine Sehnsucht begleitet das Wort. Eine Sehnsucht, die langsam aber sicher immer mehr zunimmt.

Die Betonung liegt hier aber auf „langsam“. 🙂

Das Leben antwortet immer auf unsere Sehnsüchte. Oft auf ungeahnte Weise. Manchmal wünscht man sich im Nachhinein, man hätte diese Sehnsucht genauer formuliert. Manchmal merkt man erst sehr viel später, dass das Leben reagiert hat.

So auch mit dem Jakobsweg. Das erste Mal wurde mir bewusst, dass es ihn auch in Deutschland gibt, als ich vor vier Jahren im Rahmen meiner Ethnomedizin-Ausbildung irgendwo zwischen Dortmund und Lünen unterwegs war. In einer Kirche konnte man sich den Stempel abholen. Fand ich faszinierend.

Dann fand ich vor drei Jahren zufällig heraus, dass er auch in Wuppertal entlangführt. Dort wohnte damals eine meiner Töchter, so dass ich mich öfter dort aufhielt.

Vor zwei Jahren wohnte ich in Gevelsberg und war dort eines Tages etwas außerhalb im Wald unterwegs. Und auch dort begegnete mir die Jakobsmuschel.

Seit August wohne ich in Duisburg. Und was sehe ich gestern erst? Genau: Die Muschel, die den Jakobsweg anzeigt. Und zwar genau da, wo ich täglich mit den Hunden spazieren gehe. Das heißt, ich gehe seit knapp einem Jahr täglich den Jakobsweg 😀

Ja, ich weiß, das ist nicht dasselbe. Aber ich bin begeistert, wie ich meinem Ziel immer näher komme.

Eine andere Sehnsucht, die ich habe, ist es, Chartres zu besuchen. Wer weiß, vielleicht kombiniere ich die zwei Sehnsüchte eines Tages und pilgere von zu Hause aus nach Chartres. Das wäre was …

Zu welcher Deiner Sehnsüchte hat das Leben Dir bereits „Appetithäppchen“ serviert?

Jakobsweg, Iris Ludolf, spirituelle Lebensberatung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.