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Podcast: An alle, die des Lebens müde sind

Ja, es ist Deine Entscheidung, ob Du Selbstmord begehen willst oder nicht. Bevor Du Dich aber für den Freitod entscheidest, höre mir zu. Sei es Dir wert! 

Ja klar ist es Deine Entscheidung, ob Du Dich umbringst oder nicht, steht Dir auch frei. Und rein aus energetischer Sicht kann ich Dir schon mal Bedenken nehmen: Es gibt keine Hölle, nachdem Du gestorben bist.

Die Hölle gibt es jetzt. Das ist das, was Du gerade fühlst. Die Hölle ist das, wenn Du von Dir selber abgeschnitten bist und Dich wirklich so wertlos und hoffnungslos fühlst wie gerade eben. Es gibt aber Wege raus. Aber dazu später mehr.

Ich möchte heute ein paar Gründe geben, warum es eine gute Idee ist, sich nicht umzubringen.

Zum einen aus energetischer Sicht: Die Probleme, die Du jetzt hast, die gehen nicht. Auch, wenn Du stirbst. Das heißt, Du wirst einfach wiedergeboren und hast denselben Mist im nächsten Leben wieder an der Backe. Wird sich dann ein bisschen anders zeigen, aber Du musst den ganze Schmodder, den Du schon gemacht hast, in etwas abgewandelter Form nochmal durchgehen. Und Du wirst wieder an diesem Punkt stehen.

Du hast es schon so weit geschafft. Du hast gerade die Möglichkeit, das Blatt zu wenden, die Not zu wenden. Es ist not-wendig, das Du einen anderen Blickwinkel einnimmst. Tue es!

Der zweite Grund: Denke an die Menschen, die Du zurücklässt. Ich weiß nicht, ob Du Familie hast. Wenn Du Familie hast: Frau, Mann, Kinder … Vor allem die Kinder (die anderen natürlich auch), haben ein Leben lang damit zu tun. Mit Deinem Erbe. Mit dem Erbe, dass ihr Elternteil sich selber umgebracht hat. Ein Leben lang!

Es ist nicht besser für sie, wenn Du stirbst. Das kannst Du haken! Das sagst Du Dir vielleicht, um es Dir einfacher zu machen. Stimmt nicht! Sie haben es nicht besser, wenn Du stirbst. Wenn Du denkst, so ein schlechtes Elternteil zu sein, gehe ans andere Ende der Welt, wenn Du willst, aber bleib am Leben! Noch besser ist es natürlich, die Kommunikation zu suchen. Zu sprechen. Aber dazu kommen wir später.

Neben Deiner Familie gibt es auch Deine Freunde, Deine Arbeitskollegen, was auch immer. Die, die mit Dir zu tun haben. Auch sie werden sich immer überlegen: „Hätte ich was tun können?“ Es wird nicht spurlos an ihnen vorbeigehen. Wenn Du also nicht für Dich selber die Entscheidung treffen kannst, am Leben zu bleiben – vielleicht kannst Du es für Deine Kinder und Deine andren Verwandten. Vielleicht tust Du es für Deine Freunde, Bekannten, Arbeitskollegen, was auch immer.

Das nächste, was ich Dir sagen möchte:

Der Umstand, dass Du das erlebst, was Du erlebst, ist Zeichen dafür, dass Du die Stärke hast, das Blatt zu wenden.

Dass Du die Stärke hast, erfolgreich auf der anderen Seite anzukommen. Erfolg ist nicht das, was man gemeinhin unter Erfolg versteht. Erfolg ist, dass Du Dich gut fühlst. Dass Du eine für Dich herausfordernde Situation gemeistert hast und gestärkt am anderen Ende rauskommst.

Was es dazu braucht ist Mut.

Mut hast Du. Jetzt sag nicht: „Ich habe keinen Mut, deswegen gehe ich jetzt den feigen Weg und bringe mich um.“ Es ist kein feiger Weg. Dazu brauchst Du auch Mut. Aber es ist der einfache Weg.

Der Mut, den ich meine, ist der Mut, zu seinen Gefühlen zu stehen.

Den Mut zu sagen: „Leute, ich brauche Hilfe!“

Den Mut zu sagen: „Mir geht es gerade richtig scheiße!“

Den Mut, sich zu seinen so gefühlten Schwächen und „Fehlern“ zu stellen und sagen: Ich habe das und das gemacht.“ oder zu sagen: „Ich fühle, dass ich nicht genug bin.“

Was es auch immer ist, in Deinem Leben: Habe den Mut und sprich es an!

Ich kenne ja den menschlichen Geist, ich kenne ihn ja von mir selber: Es ist natürlich eine Möglichkeit, jemanden zu suchen, mit dem Du sprechen möchtest, von dem Du weißt, dass er Dich nicht versteht. Von dem Du weißt, dass er keine Ahnung hat, wovon Du redest, oder von dem Du weißt, dass er oder sie Dir keinerlei Hilfe sein wird. Wenn Du Dich an diese Person wendest, verarscht Du Dich selber.

Du bist eh im Kopf. Wenn Du nicht so im Kopf wärest, würdest Du Dir nicht darüber nachdenken, ob Du Dein Leben beenden sollst oder nicht. Gefühle tun weh. Ja, tun sie. Aber sie sind wichtig! Und hinter diesem Schmerz, hinter diesen Gefühlen der Unzulänglichkeit, ist was Anderes, ist was Schönes. Ist so viel mehr. Dahinter ist die Freiheit.

Wenn Du über Dich und was Dich ausmacht, was Dich beschäftigt, sprichst, gehen ganz viele Türen auf. Es eröffnen sich ganz neue Wege! Du hast einen Blickwinkel. Und aus diesem Blickwinkel heraus stehst Du vor einer Wand und kommst nicht weiter. Es gibt aber viel mehr Blickwinkel. Da kommst Du aber in Deiner Situation nicht dran.

Das heißt, Du musst mit anderen Menschen sprechen.

Diese anderen Menschen schauen logischerweise von ihrer Sicht auf die Dinge und sehen dann neue Blickwinkel. So dass sie sehen: „Okay, von meiner Warte aus sehe ich die Wand, vor der Du rennst. Ich sehe aber auch die Tür, die Du anstelle der Wand nehmen kannst. Was hältst Du denn davon?“

Trau Dich!

Tue es für Dich.
Tue es für Deine Kinder.
Tue es für Deine Enkel.

Und vor allen Dingen: Tue es für Dich.

Sei es Dir wert!

2 Gedanken zu „Podcast: An alle, die des Lebens müde sind

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